Zwischen Käsehöhlen, Bergwegen und Vogelleben – der Sportclub-Ausflug 2026 (Tobi Schürch)
11 Funktionäre und Vorstandsmitglieder machten sich auf den Weg in die Innerschweiz. Und schon der Start liess erahnen: Bei diesem Ausflug würden nicht nur die sportlichen, sondern auch die kulinarischen Leistungen eine wichtige Rolle spielen.
Erste Station war Emmi Kaltbach. Bei angenehmen 12 Grad ging es tief hinein in die beeindruckenden Käsehöhlen. Während wir viel über die Geheimnisse der Höhlenreifung erfuhren, wurde uns auch bewusst, welche Mengen Milch nötig sind, damit am Morgen ein kleines Stück Käse auf unserem Frühstücksteller landet.

Beim anschliessenden Apéro sorgte insbesondere der Rustic Kaltbach für Begeisterung. Ein Käse, der offiziell erst später in der Schweiz erhältlich sein wird – wir durften also quasi schon einmal vorkosten. Kulinarische Pionierarbeit beim Sportclub!

Nach der Weiterfahrt und dem Zimmerbezug in Wolhusen folgte ein gemütlicher Abend im Rebstock. Beim Essen wurde gelacht, diskutiert und angestossen. Dass bei der Bestellung nicht ganz jeder sofort das bekam, was er bestellt hatte, sorgte zusätzlich für Unterhaltung. Aber: Fast alle bekamen irgendwann das richtige Essen – und das ist doch schon eine beachtliche Trefferquote!
Am zweiten Tag hiess es: Wir sind schliesslich ein Sportclub!
Nach dem Frühstück ging es nach Sörenberg und mit der Gondel hinauf zur Rossweid. Von dort wanderten wir rund zwei Stunden Richtung Salmwideli und bewältigten dabei etwa 300 Höhenmeter.

Belohnt wurden wir mit einer fantastischen Aussicht auf das Rothorn und das Entlebuch. Zwischendurch stellten sich sogar einige Kühe in den Weg. Ob sie uns wohl daran erinnern wollten, dass man als Sportclub zwischendurch auch einmal stehen bleiben und die Aussicht geniessen darf?

Nach einer verdienten Stärkung folgten nochmals rund 90 Minuten Wanderung zurück zur Rossweid. Dort gab es selbstverständlich eine kleine flüssige Regeneration. Schliesslich muss auch ein Sportler auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten.
Zum Abschluss warteten rund fünf Kilometer Trottinett-Abfahrt. Was gemütlich begann, entwickelte sich bei einigen zu einem regelrechten Rennen. Glücklicherweise kamen alle heil unten an – und auch die meisten Bremsen dürften den Tag überlebt haben.

Beim anschliessenden Nachtessen waren die müden Beine deutlich zu spüren. Der eine oder andere wechselte bereits frühzeitig in den Hotelmodus.
Der dritte Tag: Vom Ausschlafen zum Vogelleben
Der letzte Tag begann für Sportclub-Verhältnisse beinahe luxuriös: erst um 10:30 Uhr ging es weiter. Nach dem Packen, Zimmer räumen und Gepäck verstauen, führte die Fahrt nach Sempach zur Vogelwarte.
Bei einer spannenden und interaktiven Führung erhielten wir Einblicke in das Leben unserer gefiederten Freunde – vom Schlüpfen aus dem Ei über das Beringen bis hin zur Frage: Welcher Vogel steckt eigentlich in uns?
Beim anschliessenden Mittagessen am Sempachersee wurde diese Frage ausführlich diskutiert. Möwe, Turmfalke, Schwalbe, Stockente – die Vielfalt war gross und sorgte für einige Lacher. Bei manchen passte die Vogelart erstaunlich gut, bei anderen wäre vielleicht eine zweite Untersuchung angebracht gewesen.
Danach hiess es endgültig: Flügel anlegen und ab nach Hause.
Drei abwechslungsreiche Tage mit Käse, Bergen, gutem Essen, viel Gelächter und zahlreichen neuen Eindrücken gingen zu Ende.
Ein herzliches Dankeschön an Rosi und Roli für die tolle Organisation und das abwechslungsreiche Programm. Und natürlich auch an unseren Präsidenten, der uns während der gesamten Reise sicher und souverän durch die Innerschweiz chauffierte.
Fazit: Ein Sportclub-Ausflug mit allem, was dazugehört – Bewegung, Genuss, Geselligkeit und jede Menge Spass. Schön war’s!